
Heute baue ich Solar Ports aus Holz und helfe Unternehmen, ihre Lösungen zu den Menschen zu bringen, die sie brauchen. Der Weg dahin führte über einen weissen Tesla Roadster, elektrisch umgebaute Sportwagen, eine Firma, die um die Ohren flog, und die Erkenntnis, dass niemand etwas kauft, nur weil es vernünftig ist.

Wie sieht die Zukunft aus, auf die wir uns freuen?
"Nicht wie Verzicht. Wie eine Aufwertung. Ich entwickle und baue Lösungen, die den Alltag besser machen. Nachhaltig sind sie nebenbei."
Acht Kapitel. Vom Kinderzimmer über zwei Firmen bis auf den Parkplatz.
Kinderzimmer voll mit Modellautos und Technik. Dabei ging es nie ums Auto.
Ab der sechsten Klasse wurde der Traum präziser. Und damit planbar. Das war das Problem.
Einzige Bewerbung: Porsche Schweiz. Traf. Und dann kam etwas dazwischen, das ich nicht geplant hatte.
Unternehmensberatung, Controlling-Projekte, kluge Leute. Und die Einsicht, dass Planbarkeit und Passion zwei verschiedene Dinge sind.
Ich verliess die AMAG und setzte mein ganzes Geld auf Leiser. Innerhalb weniger Monate drehte der Wind, es war vorbei.
Danach Kommunikation für erneuerbare Energien. Alpine Solarprojekte, AgriPV, Wind, Investoren-Hochmut. Und überall dasselbe Muster.
Parkflächen. Bereits versiegelt, bereits genutzt, niemandem im Weg.
Ich höre dem Lärm nicht mehr zu. Das macht einiges schwerer und vieles klarer.